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Montag, 11. Dezember 2017, 11:17

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Robert Franz. Seine Lieder, in Auswahl vorgestellt und betrachtet

Dieses Lied „Ja, du bist elend“ ist das letzte der insgesamt sechs Lieder des Opus 7, das Franz Liszt gewidmet ist. Das zugrundliegende Gedicht folgt im „Lyrischen Intermezzo“ als Nummer 19 unmittelbar auf „Ich grolle nicht“ und schließt im ersten Vers ja mit dieser Wendung direkt an dieses an. Franz hat wohl bei seiner Auswahl nicht zur Nummer 18 gegriffen, weil er vermeiden wollte, in unmittelbare Konkurrenz zu Robert Schumann zu treten, - sehr wohl wissend, dass er mit seiner Vertonung von „I...

Sonntag, 10. Dezember 2017, 11:25

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Robert Franz. Seine Lieder, in Auswahl vorgestellt und betrachtet

In dieser - wie ich finde - interpretatorisch durchaus gelungenen Aufnahme kann man das Lied hören:

Sonntag, 10. Dezember 2017, 11:22

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Ja, du bist elend“, op.7, Nr.6

Ja, du bist elend, und ich grolle nicht; Mein Lieb, wir sollen beide elend sein! Bis uns der Tod das kranke Herze bricht, Mein Lieb, wir sollen beide elend sein! Wohl seh ich Spott, der deinen Mund umschwebt, Und seh dein Auge blitzen trotziglich, Und seh den Stolz, der deinen Busen hebt, Und elend bist du doch, elend wie ich. Unsichtbar zuckt auch Schmerz um deinen Mund, Verborgne Träne trübt des Auges Schein, Der stolze Busen hegt geheime Wund, Mein Lieb, wir sollen beide elend sein! (Heinrich...

Freitag, 8. Dezember 2017, 22:46

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zit. hart: "dass diese beiden Tenöre eigentlich keine auf den Liedgesang spezialisierten Sänger waren. " Das mussten sie in diesem Fall auch gar nicht sein. Denn bei dieser Komposition Beethovens handelt es sich in ihrer formalen Anlage und ihrer Gliederung in ein Larghetto und ein Allegro eigentlich nicht um ein Kunstlied, sondern um eine Konzertarie. Nicht ohne Grund trug der Erstdruck den Titel "Kantate".

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 11:24

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Gute Nacht“, op.5, Nr.7

Die Höh'n und Wälder schon steigen Immer tiefer in's Abendgold; Ein Vöglein fragt in den Zweigen Ob es Liebchen grüßen sollt'? O Vöglein, du hast dich betrogen, Sie wohnet nicht mehr im Tal, Schwing' auf dich zum Himmelsbogen, Grüß' sie droben zum letztenmal. (Joseph von Eichendorff) Der vom lyrischen Ich in die Ferne gehende Gruß ist eine für die Lyrik Eichendorffs geradezu typisch-sprachliche Figur. Hier soll er ans „Liebchen“ gehen und vom „Vöglein“ überbracht werden. Der spezifische Reiz die...

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 16:44

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Da es mir wichtig war, zu erfahren, wie andere über diese beiden gesanglichen Interpretationen von „Gretchen am Spinnrade“ denken, möchte ich mich bei euch, lieber Stimmenliebhaber, Rheingold WoKa und zuletzt Glockenton, für eure Beiträge bedanken. Ich lese Schuberts Notentext als liedmusikalischen Ausdruck eines inneren Monologs, was er bei Goethe ja auch ist und sich bei Schubert in der melodischen Linie zum Beispiel in dem Zurückfallen nach Sprungbewegungen auf die tonale Ausgangsbasis, wie d...

Dienstag, 5. Dezember 2017, 11:00

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Ich möchte diese beiden Aufnahmen von „Gretchen am Spinnrade“ hier vor- und zur Diskussion stellen, weil ich beim – mich tief beeindruckenden – Hören derselben auf ein Problem gestoßen bin, das ganz unmittelbar die diesem Thread zugrundliegende Frage tangiert. Hierum geht es: Die erste gesangliche Interpretation war für mich bislang das Nonplusultra. Ich kommentierte sie bei der Besprechung des Liedes im Schubert-Goethe-Thread mit den Worten: Ich kenne keine Interpretation dieses Liedes – und mi...

Montag, 4. Dezember 2017, 11:34

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Mädchen mit dem roten Mündchen“, op.5, Nr.5

Mädchen mit dem roten Mündchen, Mit den Äuglein süß und klar, Du mein liebes, süßes (Heine: kleines“) Mädchen, Deiner denk' ich immerdar. Lang ist heut der Winterabend, Und ich möchte bei dir sein, Bei dir sitzen, mit dir schwatzen, Im vertrauten Kämmerlein. An die Lippen wollt' ich pressen Deine kleine weiße Hand, Und mit Tränen sie benetzen, Deine kleine, weiße Hand. (Heinrich Heine) Ein sehnsüchtiger Wunschtraum, der sich in zärtlichen, sprachlich mit dem Diminutiv spielenden lyrischen Bilder...

Sonntag, 3. Dezember 2017, 21:18

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zit.: "Dieser Thread soll ein Ort sein, wo diejenigen, die gerne Kunstlieder hören, sich wohl fühlen" Und dieses Wohlgefühl ist mir als Leser bestimmter Beiträge zu diesem Thread in den letzten Tagen gründlich vergangen. Hoffentlich hast Du Erfolg, lieber WoKa, in Deinem Bemühen, hier "Leitplanken" einzuziehen. Es wäre dringend zu wünschen!

Sonntag, 3. Dezember 2017, 17:31

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Franz Schubert – Kunstlieder modifiziert, arrangiert, manipuliert und verziert

Eben habe ich mal in die Hörschnipsel bei jpc reingehört. Meine Güte! Mir hat sich beinahe der Magen umgedreht! Alfreds Kommentar "Diese CD ist IMO ein ideales Weihnachtsgeschenk - Als Getränkeuntersetzer !!" ist voll und ganz angebracht. Schuberts "Winterreise" hat ein geradezu trauriges Los gezogen. Sie ist zum am meisten verunstalteten Werk der Kunstlied-Geschichte geworden. In Frankfurt haben sie im September dieses Jahres wider ein solches Spektakel mit ihr veranstaltet. Noch akzeptabel war...

Samstag, 2. Dezember 2017, 19:19

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Hallo, lieber WoKa, ich sehe gerade, dass Du darauf hingewiesen hast, dass „Allerseelen“ auch von Ludwig Thuille vertont worden ist, - eine Liedkomposition übrigens, die der von Richard Strauss durchaus gleichrangig zur Seite treten kann. An sich gehört ein solcher Hinweis ja nicht in diesen Thread, - von seiner Zielsetzung her. Dass Du ihn trotzdem getätigt hast und überdies – was hier im Forum wahrlich eine Seltenheit ist – auch noch auf Beiträge anderer Tamino-Mitglieder zu dem gerade anstehe...

Donnerstag, 30. November 2017, 16:54

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Robert Franz. Seine Lieder, in Auswahl vorgestellt und betrachtet

Vielen Dank, lieber Alfred, für das Einstellen dieser Mail mit ihrem Link zu dem Artikel "Begegnung mit dem Liedkomponisten Robert Franz". Er stellt eine gewichtige Bereicherung dieses Threads dar. (Ach wie schön, dachte ich, dass es offensichtlich doch Leser dessen gibt, was hier im Tamino-Forum zum liedkompositorischen Werk von Robert Franz verfasst wird. In manchen Situationen ist eine solche Erfahrung für den, der sich diesbezüglich müht, höchst hilfreich. Gerade war wieder einmal eine solch...

Mittwoch, 29. November 2017, 11:25

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Auf dem Meere“, op.5, Nr.3

Aus den Himmelsaugen droben Fallen zitternd lichte (Heine:„goldne“) Funken Durch die Nacht, und meine Seele Dehnt sich liebeweit und weiter. O ihr Himmelsaugen droben! Weint euch aus in meine Seele, Daß von lieben (Heine: „lichten“) Sternentränen Überfließet meine Seele. (Heinrich Heine) Der Titel des Liedes stammt von Robert Franz, hat aber insofern seine Berechtigung, als diese beiden Strophen aus dem „Buch der Lieder“, Kap. „Die Nordsee“, „Nachts in der Kajüte“ genommen sind. Sie bringen die ...

Dienstag, 28. November 2017, 19:43

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Welche Anforderungen stellt "klassische Musik" an die Hörer ?

Zit. Caruso: "Hosenrolle weiß auch nicht, auf worauf die Frage zielt!" Und kurios ist, dass er dafür andere auch noch ganz ungeniert in Beschlag nimmt. Die mit diesem Thread angesprochene Frage ist eine interessante und hoch komplexe, wie sich für den Leser der vorangehenden Beiträge dazu erweist. Und ich denke: Wenn man meint, dazu etwas Weiterführendes beitragen zu können, dann sollte man das in sprachlich und gedanklich hinreichend elaborierter Weise tun.

Dienstag, 28. November 2017, 17:13

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Welche Anforderungen stellt "klassische Musik" an die Hörer ?

Zit. Hosenrolle 1: "Was nützt das Wissen um die Anforderungen einer bestimmten Musik, wenn man gar nicht daran interessiert ist, diesen Anforderungen halbwegs zu genügen?" Ist ja schön, dass dieser alte Thread wieder aufgemacht wird. Leider verstehe ich nicht, in welche Richtung dieses Wiederaufmachen geht, weil ich nicht erkennen kann, worauf diese Frage abzielt. Wer ist "man"? Ist es der, der "um die Anforderungen einer bestimmten Musik" weiß? Wenn ja, was beinhaltet dann die hypothetische Ann...

Montag, 27. November 2017, 11:50

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Sonderkonzert "Legenden im Bagno" am 25. 11. 2017 in Steinfurt (Westfalen)

Zit: "Dazu würde ich demnächst gern mal einen Thread starten" O ja! Tu das bitte, lieber yagura! Da dürfte dann nämlich wirklich über Musik gesprochen werden, und die Art, wie man sie rezipiert, statt dass darüber in weitschweifiger, im Grunde aber nichtssagender und deshalb im Effekt letzten Endes langweilender Art und Weise theoretisiert wird. Verlockender Gedanke!

Sonntag, 26. November 2017, 11:33

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Robert Franz. Seine Lieder, in Auswahl vorgestellt und betrachtet

Es ist in der Tat ein, wie ich oben meinte, klanglich schönes und eingängiges Lied. Hier kann man es hören.

Sonntag, 26. November 2017, 11:29

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Aus meinen großen Schmerzen“, op.5, Nr.1

Aus meinen großen Schmerzen Mach' ich die kleinen Lieder; Die heben ihr klingend Gefieder Und flattern nach ihrem Herzen. Sie fanden den Weg zur Trauten, Doch kommen sie wieder und klagen, Und klagen, und wollen nicht sagen, Was sie im Herzen schauten. (Heinrich Heine) Das ist die für Heine so typische und für sein lyrisches Werk so konstitutive Grundsituation: Das unter seinem seelischen Schmerz leidende lyrische Ich wendet sich in seinem Wort in der Hoffnung auf liebevolle Empathie an das Du, ...