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Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 528.

Samstag, 17. Juni 2017, 15:01

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Quo vadis Klassik ?

Einerseits kann ich eure Meinungen nachvollziehen. Andererseits frage ich mich, was aus der Kultur der Stille geworden ist. Muß man immer irgendein Hintergrundgeräusch in Form von POP, Schlager etc. haben, wenn man z.B. beim Frühstück sitzt oder eine der besseren Tages- und Wochenzeitungen liest (solche gibt es noch , allerdings wenige)? Ohne Geräuschkulisse einmal in sich selbst hineinzuhören, kann nach meiner Erfahrung zu erstaunlichen Erkenntnissen führen. Viele Grüße Joachim

Dienstag, 13. Juni 2017, 17:28

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Quo vadis Klassik ?

Leider lässt die Beobachtung der letzten Jahre nur einen ausgeprägten Kulturpessimismus zu. Die Ignoranz in nahezu allen Bereichen der Kunst und Kultur -nicht nur im Hinblick auf die klassische Musik- ist gerade in Kreisen erschreckend, die normalerweise als typische Klientel zur Bewahrung und Pflege der höheren Kulturgüter betrachtet wird. Es ist vielleicht eine persönliche Idiosynkrasie, aber wenn ich jemanden reden höre "in der Musik höre ich querbeet" oder "Pop und Klassik höre ich gleich ge...

Montag, 12. Juni 2017, 15:15

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Rendevouz mit der Zukunft - Die Schallplatte als Fenster in die Vergangenheit.

Zitat von »9079wolfgang« Zitat Joachim Schneider: Man vergleiche den Klang eines -auch sehr teuren- Radios der fünfziger Jahre mit einem modernen Tuner! Zitat von »9079wolfgang« Ich besaß bis vor wenigen Jahren noch einen NORDMENDE "Tannhäuser", ein Röhrengerät mit 4 Lautsprechern und einem wundervollen, weichen Klang. Dieses Gerät vermisse ich noch heute. Ich verstehe, was Du meinst; ich kenne diesen weichen und dunklen Klang von einem Grundig-Radio meines Großvaters, das dieser angeschafft ha...

Montag, 12. Juni 2017, 12:00

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Rendevouz mit der Zukunft - Die Schallplatte als Fenster in die Vergangenheit.

Bei Alfreds Statement Nr. 13 fällt mir eine Stelle aus den Tagebüchern von Thomas Mann ein. Dieser besuchte Bruno Walter in Beverly Hills, wo ihm vom Hausherren dessen neue HIFI-Anlage vorgeführt wurde. Diese repräsentierte natürlich das Fortgeschrittenste, was seinerzeit überhaupt existierte, teilweise mit Geräten, die auf dem Markt noch gar nicht präsent waren. Thomas Mann war bitter enttäuscht über den "harten und grellen" Klang der Anlage und wunderte sich, daß Bruno Walter dies überhaupt au...

Samstag, 10. Juni 2017, 17:19

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Allen Taminofreunden zur Freude und Erheiterung

Zitat von »zweiterbass« Ist dies Deine Meinung oder ein Zitat? Ich denke, daß hier ein Bezug besteht zu dem Ausspruch, den ein hochrangiger Politiker in der Endphase der Donaumonarchie gesagt haben soll: "Zweimal hat Kaiser Franz Josph seinem Land unendlich geschadet: einmal durch seine Jugend, dann durch sein Alter".

Montag, 5. Juni 2017, 11:26

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Gegeneinander ausgespielt?!?!

Lieber La Roche, Du hast den satirischen Anteil meines Beitrags zumindest teilweise richtig erkannt. Zum Dschungelcamp-Niveau vermag ich nichts beizutragen,da ich praktisch niemals TV sehe. Durchaus ernst gemeint war die Bezeichnung "Kapellmeistermusik", die ich auch nicht erfunden habe; im Zusammenhang mit Strauss wird sie durchaus auch von Profis benutzt! Daß Du Straussens Tantiemen erwähnst, ist sehr angemessen, denn solche sind ohne Zweifel die Antriebsfeder seiner gesamten Kompositionstätig...

Sonntag, 4. Juni 2017, 19:45

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Gegeneinander ausgespielt?!?!

Wenn ich hier die Sentimentalitäten zum Rosenkavalier so lese, fällt mir eine angeblich wahre Geschichte ein: Zwei Theaterbesucher haben in der Wiener Staatsoper eine Aufführung des Rosenkavalier gesehen und gehen anschließend ins Sacher. Dort seufzt der erste: "der Rosekavalier wäre eine wundervolle Oper, wenn nur nicht die Musik vom Strauss wäre." "Wirklich wahr", sagt der andere "und der Text nicht vom Hofmannsthal!" Ich bitte zu bedenken, daß Ort und Handlung des Rosenkavalier mit dem theres...

Freitag, 2. Juni 2017, 14:05

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Der Spion, den ich liebte: Die persönliche Top Five und Bottom Five der James Bond Filme

Ich finde, daß die Bond-Filme allesamt nichts taugen, noch nicht einmal eine gute Unterhaltungsware darstellen, mit Ausnahme vielleicht von "Goldfinger", und hier auch nur wegen Gert Fröbe.

Samstag, 27. Mai 2017, 21:37

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Akzeptanz von Threadthemen - Interessiert man sich für meine Themen?

Ich bitte mir nicht übel zu nehmen, wenn ich folgendes ganz offen ausspreche: Es gibt sicher viele Klassikinteressierte, die sich an diesem -aus meiner Sicht völlig konkurrenzlosen Forum-gerne beteiligen würden, wenn es die völlig sinnlosen Streitereien über gewisse Themen nicht geben würde. Hätte ich dies früher als Mitleser bereits alles wahrgenommen, hätte ich mich wahrscheinlich auch nicht angemeldet. Mir gefiel aber u.A. die Themenvielfalt des Forums, das man sicher mit Recht -wie ich frühe...

Mittwoch, 24. Mai 2017, 19:28

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Die schönsten - und leider nicht mehr vorhandenen Opernhäuser

Es ist erstaunlich, daß jemand, der sich für moderne Architektur einsetzt, weil er der Meinung ist, daß eine Stadt -völlig unabhängig von Baustilen und dem Zeitgeschmack- den Menschen und ihren Bedürfnissen dienen soll, als borniert und ewig Gestriger bezeichnet wird, zusätzlich zum Verdacht "einen an der Klatsche" zu haben. Wer so argumentiert und zusätzlich von "Bauhausdiktatur" spricht, begibt sich des Anspruchs, in einer solchen Diskussion ernstgenommen zu werden. Man sollte vielleicht an de...

Mittwoch, 24. Mai 2017, 18:12

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Die schönsten - und leider nicht mehr vorhandenen Opernhäuser

Du erstaunst mich etwas, lieber Joseph. Waren es nicht österreichische Architekten, die einen wesentlichen Beitrag zur modernen Architektur geleistet haben? Beispiele spare ich mir, denn die wirst Du besser kennen als ich. Adolf Loos hat doch dekretiert "Ornament ist Verbechen". Auch wenn in der Nachkriegszeit im allgemeinen Aufbaufuror sicher einiges übertrieben wurde, fällt es mir schwer, die Geschmacksverirrungen der Ringstraßenbarone als wirklich erhaltenswert zu betrachten, auch wenn man he...

Mittwoch, 24. Mai 2017, 14:42

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Die schönsten - und leider nicht mehr vorhandenen Opernhäuser

Bei der Aussage " so wäre es gewesen bzw. so würde es heute aussehen, wenn z.B. die Kriegszerstörung nicht stattgefunden hätte", bekommt jeder historisch Interessierte, Informierte und einigermaßen Gebildete Magenkrämpfe. Es gehört nun einmal zur Conditio humana, die Konsequenzen seiner Handlungen und Unterlassungen bewusst tragen zu müssen; dem Zuckerbäckerstil der Gründerzeit nachzuweinen, kann m.E. kaum als angemessene Herangehensweise an die Wiederaufbaujahre nach dem Krieg dienen! Joachim

Mittwoch, 17. Mai 2017, 13:11

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Von Gemälden, Malern, Fälschern, Spekulanten und Gutachtern - ein Hexenkessel

Auf dem Kunstmarkt und verwandten Gebieten (Autographen z.B.oder Buch-Raritäten, Erstausgaben etc.) herrscht zunächst einmal die Regel: eine Sache ist soviel wert, wie jemand bereit ist, hierfür zu zahlen. Viele Preise, die bei Versteigerungen erzielt werden, lassen den Betrachter ratlos zurück, wenn man z.B. den Horrorpreis sieht, den eine Mahler-Patitur neulich erzielt hat. Ein praktischer Nutzen ist mit dieser Partitur nicht verbunden, da ja eine kritische Gesamtausgabe der Partituren durch d...

Montag, 15. Mai 2017, 13:45

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Die schönsten - und leider nicht mehr vorhandenen Opernhäuser

Hallo, Knusperhexe, man soll ja in seinem Leben möglichst alles einmal erfahren haben und Du hast mir zu einer Erfahrung verholfen, die ich tatsächlich bisher nicht kannte: daß meine Meinung dumm sei! Alles mögliche andere hat man mir schon an den Kopf geworfen: ich wäre stets anderer Meinung als die Kollegen, bevorzuge aggressive Behandlungsmethoden, würde zu oft und zu schnell operieren etc. . Ich bin Dir allerdings absolut nicht böse (wie könnte ein Fake-Account dies auch) und finde es amüsan...

Sonntag, 14. Mai 2017, 20:42

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Die schönsten - und leider nicht mehr vorhandenen Opernhäuser

Ich war oft in der Kölner Oper und fand die Akustik keineswegs schlecht. @ Holger: ich habe Schloss Drachenburg besichtigt, bevor die sündteure Renovierung erfolgte. Was man dort zu sehen bekam, war so gräßlich, daß man sich wie vor den Kopf geschlagen fühlte. Tourismus und knipsende Japaner in Ehren: solcher Mist gehört m.E. abgerissen (wurde sogar früher einmal überlegt). Viele Grüße Joachim

Sonntag, 14. Mai 2017, 17:47

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Eure Top 5 der finstersten Bösewichte auf der Opernbühne

Freud hat allerdings nie die Meinung vertreten, daß ein Mensch nicht Verantwortung für seine Taten übernehmen muß, vielmehr führt die Interaktion zwischen Unterbewusstsein, Ich und Über-Ich ggf. zu Erklärungs- und Behandlungsmöglichkeiten von abweichendem Verhalten, wobei allerdings die strafrechtliche Verantwortung (heutzutage §§ 20,21 StGB) auf einem völlig anderen Blatt steht. Oder meint ihr die Minderheitsmeinung einiger Hirnforscher, die grundsätzlich eine strafrechtliche Verantwortung wege...

Sonntag, 14. Mai 2017, 17:15

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Die schönsten - und leider nicht mehr vorhandenen Opernhäuser

Nehmt es mir nicht übel, aber die Begeisterung für die Opernhäuser der Vorkriegszeit kann ich nur in Bezug auf bauhistorisch besonders herausragende Gebäude (z.B. Semperoper, Wiener Staatsoper) teilen. Nach den furchtbaren Zerstörungen des Krieges fand man es seitens der Stadtplaner für angemessen, bei den Wiederaufbauplänen auf die schlichten Bauformen der Moderne, in Anlehnung an die Bauhausästhetik, zurückzugreifen, was unter den obwaltenden Umständen auch sehr sinnvoll war. Ich habe die Köln...

Sonntag, 7. Mai 2017, 19:48

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Woran erkennt man überhaupt Regietheater?

Ich denke, es wäre inzwischen an der Zeit, die spezifiche Zwangsneurose, an der manche Regisseure offenbar erkrankt sind (mit einem kräftigen Schuß analer Fixierung und Koprolalie/-phagie) unter den heute gebräuchlichen Diagnose-Manualen (ICD u.a.) zu erfassen. Dann wäre es evtl. möglich, einige Regietheaterhervorbringungen von den Krankenkassen finanzieren zu lassen, sofern sich ein Psychiater findet, der die Protagonisten während der Probe- und Aufführungszeit betreut. Dies sage ich hier ohne ...

Montag, 1. Mai 2017, 20:37

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Traditionelle Opernaufführungen im Vormarsch!!

Hallo, Alfred, Mahler hat die Hofoper nicht "entstaubt", sondern von kunstwidrigen Schlampereien und unangemessenem Starkult befreit, zudem das Publikum zu entsprechender Konzentration und dem heute noch gebräuchlichen Verhalten erzogen, das der Respekt vor dem Kunstwerk und dem Bemühen der ausführenden Künstler erfordert. Niemandem aus dem Wiener Publikum wäre es gelungen, ihn hinauszuintrigieren (dies gelang noch nicht einmal manchen Erzherzögen), da er das Vertrauen des Kaisers und des Fürste...

Freitag, 28. April 2017, 16:06

Forenbeitrag von: »Joachim Schneider«

Allen Taminofreunden zur Freude und Erheiterung

Napoleon fragte seinen Leibarzt, ob dieser an die Auferstehung der Toten glaube. Darauf antwortete der Arzt erschrocken: "um Gottes Willen, Sire, daran will ich nicht glauben, ich bin schließlich Chirurg". Viele Grüße Joachim