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Heute, 00:43

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Austausch über Höreindrücke zu den Sänger-Jubilaren

Ich habe mir - entgegen meinem Grundsatz, mir keine Arien anzuhören, die nicht in der Originalsprache gesungen werden - die dt. Version der Rosenarie jetzt doch angehört. Zitat von »Melomane« aber insgesamt ist mir das ganze zu brav, zu einseitig Das kann ich gut verstehen. Ich fand, dass sie stimmlich irgendwie wie eine lustige, etwas ältere Nebenfigur wirkt, eine nette Gouvernante oder so, aber nicht wie eine junge Frau Anfang 20. Auch klang mir das alles zu deutsch und zu bieder, mir ging da ...

Heute, 00:11

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Austausch über Höreindrücke zu den Sänger-Jubilaren

Zitat von »Melomane« Ich werde dies gerne bei Gelegenheit und Zeit tun, würde mich wiederum aber sehr über eine Beteiligung von dir in dieser Rubrik freuen! Auf deine Meinung bin ich sehr gespannt, weil, wie gesagt, ich lerne gerne dazu und möchte ja andere Sichtweisen hören, besonders wenn sie gut begründet sind wie bei dir. Umgekehrt ist es schwieriger, weil ich die hier besprochenen Arien und Opern überhaupt nicht kenne, um da ein halbwegs kompetentes Urteil abgeben zu können. Ich müsste meh...

Gestern, 23:36

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Austausch über Höreindrücke zu den Sänger-Jubilaren

Zitat von »Melomane« Das Geniale an der Setzung dieser Arie durch Mozart und da Ponte ist die Uneindeutigkeit, die Unschärfe: Natürlich wissen wir, dass Susanna als Adressaten eigentlich Figaro meinen muss, aber klingt die Arie nicht doch sehr aristokratisch? Könnte man sich nicht vorstellen, dass Susanna doch von den Privilegien träumt, die ihr eine Verbindung mit dem Graf bringen würde? Oder wechselt sie den Adressaten vielleicht sogar während der Arie? Ich habe öfter etwas über die Musik gel...

Gestern, 22:50

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Austausch über Höreindrücke zu den Sänger-Jubilaren

@Melomane: Deine Einschätzungen besonders zu den gesanglichen Stärken und Schwächen finde ich sehr interessant, zumindest lese ich sie sehr gerne. Deswegen würde mich auch deine Meinung zu meinen Einschätzungen, bzw. zu den Sängerinnen hier interessieren: HIER Leider kann ich mich bei diesem Thema nicht so gut ausdrücken wie du, aber ich lerne immer gern dazu LG, Hosenrolle1

Gestern, 16:32

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Deh vieni non tardar - Eine Arie und ihre Interpretinnen

Rita Streich (ab 1:40) Diese Version, laut Infotext 1961 entstanden, finde ich gesanglich schon deutlich besser. Mir gefällt die Stimme besser, auch das "notturna face" in der Tiefe klingt ok. Schön fand ich auch, wie weich und stimmhaft das "gioia" hier genommen wurde, also kein hartes, zischendes „tttschoija“. Umso mehr wundert mich, wieso dann andere Stellen, wie etwa das "piaceri" wiederum so hart genommen werden. Was mich an dieser Version hier eigentlich am meisten stört ist der Ausdruck. ...

Gestern, 02:36

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Sinn und Unsinn von Hosenrollen

Zitat von »Dritte Dame« Das ist wieder so eine Inszenierung, in der die beiden sich sehr nahe sind, denke ich! Er hilft ihr ja auch ganz zu Anfang, den Schrankkoffer hereinzurollen. Das finde ich übrigens auch immer bezeichnend, wie Cherubino sich benimmt, während er mit Susanna redet, und die Idee, dass er ihr spontan bei irgendetwas zur Hand geht, gefält mir generell gut. Das zeigt so den Unterschied zum Grafen, der sich da sicherlich nie die Hände schmutzig machen würde... Übrigens nervt Che...

Gestern, 01:54

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Sinn und Unsinn von Hosenrollen

Zitat von »Dritte Dame« Aber was wird denn aus Chérubin und Fanchette? Wird da etwas gesagt? Naja, ich nehme an, dass die beiden nicht geheiratet haben, sondern dass Chérubin mit der Gräfin zusammen war, und der Graf mit Fanchette. Auf jeden Fall glaube ich nicht, dass die beiden geheiratet haben. Was das Einblenden von Figuren betrifft: das ist so ein Punkt, wo ich mich ärgere, dass BluRays mit Opernvorstellungen keine Multi-Angle Funktion bieten, so dass man sich den Blickwinkel selbst aussuc...

Gestern, 01:31

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Sinn und Unsinn von Hosenrollen

Achso, du meinst, dass die beiden sich da gegenseitig ein bisschen auf den Arm nehmen durch verschiedene Aktionen, und sie ihm deswegen keine scheuert? Ja, gegen Dauergegrapsche habe ich auch etwas, aber wenn es gut und/oder witzig gemacht ist, dabei aber noch geschmackvoll und nicht ordinär oder billig, dann finde ich es auch ok, wie das Beispiel mit dem in-den-Rock-greifen LG, Hosenrolle1

Gestern, 01:08

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Sinn und Unsinn von Hosenrollen

Zitat von »Dritte Dame« Das klingt nicht nach kindlicher Unschuld, finde ich! Oder Beaumarchais konnte keine überzeugenden Kinder schreiben Zitat von »Dritte Dame« Dass die Gräfin während Cherubinos Vortrag immer nachdenklicher wird und ihn beobachtet, teilweise auch etwas wehmütig, habe ich schon öfter gesehen. Ich verstehe das so, dass sie sich erinnert im Sinne von "Mir ging's damals mit meinem Mann auch so!" oder "So verliebt hat mein Mann mich auch einmal angesehen!" und ihr ganz schmerzli...

Gestern, 00:37

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Deh vieni non tardar - Eine Arie und ihre Interpretinnen

Irmgard Seefried (1960) (ab 1:50) Diese Aufnahme entstand, wenn man der Infobox trauen darf, 1960, also 13 Jahre nach der vorhin besprochenen Einspielung. Obwohl die Tontechnik hier wesentlich besser ist (nicht, dass ich das Orchester so deutlich hören möchte, es geht mir nur um den Gesang!), finde ich den Vortrag hier leider, im Gegensatz zur vorigen Version, fast schon unerträglich. Gleich bei „Deh vieni, non tardar“ klingt die Sängerin irgendwie verschnupft, vor allem aber werden die Töne, im...

Gestern, 00:31

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Sinn und Unsinn von Hosenrollen

Zitat von »Dritte Dame« Natürlich ist Cherubino schüchtern vor der Gräfin, aber in diesem Lied steckt doch sein ganzes Herzblut und da darf er zwischendurch doch auch ein wenig leidenschaftlich werden, oder? Absolut! Ich meinte jetzt nur, dass ich nur nicht mag, wenn es emotionslos ist. Wenn es durchgehend eher schüchtern, oder sehr ausdrucksvoll, oder schüchtern mit kurzen, ausdrucksvollen, leidenschaftlichen Stellen gesungen wird, ist das schon nicht mehr emotionslos Zitat von »Dritte Dame« E...

Samstag, 18. November 2017, 17:55

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Voi che sapete - Eine Arie und ihre Interpreten

Risë Stevens Meine Ohren! Auweh auweh ... mehr kann ich zu sowas nicht sagen. LG, Hosenrolle1

Samstag, 18. November 2017, 16:20

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Not Jazz or Classic, aber trotzdem gerne gerade gehört

WTF???? Wieso stirbt der jetzt? Das geht doch nicht! Zuerst Bon Scott, und jetzt Malcolm Young. Ein absolut großartiger Rhythmusgitarrist ist da verloren gegangen, mit seiner unverzerrt, ausschließlich über den Bridge-Pickup gespielten Gretsch und den präzisen gedroschenen Riffs, wenngleich er sowieso nicht mehr spielen konnte seit seiner Demenzerkrankung. Auf den Schock zu Malcolms Ehren schaue ich mir jetzt "Let there be Rock" live von 1978 an: LG, Hosenrolle1

Samstag, 18. November 2017, 16:01

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Deh vieni non tardar - Eine Arie und ihre Interpretinnen

Irmgard Seefried (ab 1:25) Diese Version stammt, laut Beschreibungstext auf YouTube, von 1947. I. Seefried war nie eine meiner Lieblingssängerinnen, weder als Hänsel, noch als Agathe gefiel sie mir, und auch als Susanna ist das nicht anders. Die Wortdeutlichkeit lässt leider stark zu wünschen übrig (manchmal klingt es, als ob sie die Lippen gar nicht bewegt und nur Vokale singt, etwa bei , die Stimme gefällt mir überhaupt nicht, weder in der tiefen Lage (hier bei „notturna face“, das irgendwie n...

Samstag, 18. November 2017, 14:42

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Sinn und Unsinn von Hosenrollen

Zum Thema Hosenrollen habe ich mal gegoogelt und bin auf zwei Seiten gestoßen, die ich zitieren möchte. Zitat Im Theater bzw. auf der Opernbühne bezeichnet die Hosenrolle die Darstellung einer männlichen Figur durch eine Schauspielerin; bis ins 17. Jahrhundert wurden umgekehrt auch Frauenrollen von Männern bzw. Kastraten gespielt. Meistens handelte es sich um komische Verdrehungen der Geschlechter. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts, z.B. in Mozarts „Idomeneo“ (1781) und „Figaros Hochzeit“, später ...

Samstag, 18. November 2017, 10:08

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Sinn und Unsinn von Hosenrollen

Zu ein paar Themen habe ich ein Zitate aus dem schon einmal zitierten J. Kaiser-Interview mit Harnoncourt rausgesucht. Zitat KAISER: Es gibt das Vorurteil, dass Rezitative langweilig seien, weil das Publikum die Texte sowieso nicht versteht, und die Sänger alles im gleichen Tempo singen. Sie haben die Rezitative so angelegt, dass fast jeder Takt ein anderes Tempo hat, und man merkt, dass man dabei etwas über die Seelen der handelnden Personen erfährt. HARNONCOURT: Wir folgen ausschließlich dem S...

Samstag, 18. November 2017, 09:44

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Sinn und Unsinn von Hosenrollen

Zitat von »Dritte Dame« Es hat geklappt!!! Super Zitat von »Dritte Dame« Irgendwie besitzt sie schon leicht "männliche" Gesichtszüge, aber es fehlt dieses zarte, hübsche wie ich es mir bei Cherubino ( und ein Stück weit auch bei Octavian ) wünsche. Bei Christine Schäfer geht es mir ähnlich... Das kann ich gut nachvollziehen, und hier teile ich auch die Meinung von Stefan Kunze, die er in seinem Buch "Mozarts Opern" mitteilt: "Cherubino bringt Eigenschaften mit (sofern dies trockene Wort überhau...

Freitag, 17. November 2017, 20:56

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Die Diskussion über das Regietheater aus meiner Sicht

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Warum muss denn Nacktheit immer schön sein? Da musste ich gerade an Rubens´ Gemälde "Drei Grazien" denken: [Quelle: kunstkopie.de] LG, Hosenrolle1

Freitag, 17. November 2017, 20:15

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Der Eid der HIPokraten - der Thread, um einen solchen zu erstellen

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Wenn ein Komponist sich grundsätzlich für ein Instrument entscheidet, muss das aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass dieser Vorzug dann in jeder einzelnen gespielten Note der Partitur deutlich wird oder werden müsste. Es kann eben auch bedeuten, dass er die Vorzuge an solchen für ihn wichtigen Stellen schätzte, an anderen dafür aber bereit war, Kompromisse einzugehen, wo das andere Instrument vielleicht besser gewesen wäre. Das ist durchaus möglich, aber wer kann...

Freitag, 17. November 2017, 19:16

Forenbeitrag von: »Hosenrolle1«

Der Eid der HIPokraten - der Thread, um einen solchen zu erstellen

Eigentlich wollte ich zum Thema HIP hier nicht mehr viel sagen, weil eh jeder selbst wissen muss, was ihm wichtig ist. Ich will niemanden "bekehren", sondern nur Argumente liefern, wieso MIR etwas wichtig ist, und selbst dazu lernen. Aber dennoch hier meine Antworten: Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Der Betreffende ist ebenfalls ein Liebhaber von HIP. Als "Liebhaber" würde ich mich nicht bezeichnen. Mir ist nur wichtig, dass man sich sowohl dem Willen des Komponisten als auch einem Werk so weit w...