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Donnerstag, 27. August 2015, 14:18

Forenbeitrag von: »Milletre«

Bayreuther Festspiele: Die Walküre, 22.08.15: Gut mit Abstrichen

Zitat von »Stimmenliebhaber« Zitat von »Milletre« Zitat von »Stimmenliebhaber« Zitat von »Ralf Reck« ich kann mich eigentlich nur an eine Walkürenfricka erinnern, die wirklich gesanglich und darstellerisch überzeugte, das war Hanna Schwarz. Ja, das war die beste, aber auch die anderen Frickas, die in den 1990er Jahren in Berlin sangen (Ute Walther alternierend mit Hanns Schwarz an der Deutschen Oper, wärhend Uta Priew und Rosemarie Lang an der Staatsoper alternierten), wurden eigentlich immer b...

Montag, 24. August 2015, 11:56

Forenbeitrag von: »Milletre«

Bayreuther Festspiele: Die Walküre, 22.08.15: Gut mit Abstrichen

Zitat von »Stimmenliebhaber« Zitat von »Ralf Reck« ich kann mich eigentlich nur an eine Walkürenfricka erinnern, die wirklich gesanglich und darstellerisch überzeugte, das war Hanna Schwarz. Ja, das war die beste, aber auch die anderen Frickas, die in den 1990er Jahren in Berlin sangen (Ute Walther alternierend mit Hanns Schwarz an der Deutschen Oper, wärhend Uta Priew und Rosemarie Lang an der Staatsoper alternierten), wurden eigentlich immer beim Solo-Vorhang nach dem 2. Akt am meisten bejube...

Montag, 17. August 2015, 00:18

Forenbeitrag von: »Milletre«

Leider verstellt die Beharrlichkeit der Ewiggestrigen den Blick auf Produktionen, die ab 1990 entstanden sind.

Das gestern (16.8.) gesendete Kammerkonzert kam von den Salzburger Festspielen, wo die beiden Tetzlaffs mit Lars Vogt - also eine hinlänglich bekannte und bedeutende Formation - Dvoráks Trio f-moll op.65 und Schuberts Es-Dur-Trio temporeich, fulminant und virtuos darboten. Dennoch war ich vom Schubert-Trio enttäuscht, denn ihm fehlte Schuberts Herzenston, seine Melancholie und, ja, diese aus dem Nichts in höchste Sphären aufsteigende Ergriffenheit. Dies erinnerte mich an ein Gespräch, das ich mi...

Samstag, 15. August 2015, 14:08

Forenbeitrag von: »Milletre«

Salzburger Festspiele 2015 Beethoven Fidelio

Zitat von »Stimmenliebhaber« Zitat von »Milletre« Um so unverständlicher ist mir, dass in unserem Forum schon wieder eine Hetze gegen einen exzellenten Künstler im Schwange ist, aber das kennt man ja und ist nichts Neues. Du zitierst meinen Witz über den Umnstand, dass sich Gäste in der Pause darüber beklagten, dass Kaufmann noch gar nicht aufgetreten sei und anwortest darauf mit dem, was ich jetzt von dir zitiert habe? Ist das wirklich dein Ernst? Ansonsten gilt, dass Stimmbeurteilung subjekti...

Freitag, 14. August 2015, 23:06

Forenbeitrag von: »Milletre«

Salzburger Festspiele 2015 Beethoven Fidelio

Zitat von »Stimmenliebhaber« Vielleicht hätte er - wie in früheren Jahren - lieber den Jaquino übernehmen sollen, dann hätten die Leute in beiden Akten etwas von ihm gehabt. Oder noch besser: Für einen Alleskönner wie Kaufmann, der wohl bald beide(!) Solo-Parts im "Lied von der Erde" an einem Abend singen wird, wäre es eigentlich angemessen, wenn er Jaquino UND Florestan übernommen hätten. Jonas Kaufmann war (zumindest in der Premiere) ein Florestan allererster Güte, der mit der vertrackten Tes...

Freitag, 14. August 2015, 22:17

Forenbeitrag von: »Milletre«

Opern unter der Lupe -002- Ludwig van Beethoven: Fidelio

Das "dilettantische Libretto" ist zweifellos provokant gemeint, wiewohl es von antiintellektueller Bedarftheit strotzt, dennoch ist diese schlichte, "altvaterische" Prosa für heutige Ohren (Sonnleitner und Treitschke waren natürlich keine Kaliber à la Daponte oder garHofmannsthal) schwer zu verdauen, dennoch hätte man die wenigen, aber immerin vorhandenen Banalitäten vorsichtig und subtil verändern können - ich denke da vor allem an den "Tochtermann". Man muß allerdings bedenken, dass die Handlu...

Montag, 10. August 2015, 02:09

Forenbeitrag von: »Milletre«

Tochtermann vs. Sohnemann

Zitat von »operus« Hier wird wieder ein unerlaubter Eingriff in eines der größten Opernwerke gewagt. Die Dialoge mögen zwar zum Teil bieder sein. Sie sind jedoch ein wichtiger Teil der Handlung. Sie tragen wesentlich dazu bei, den Gegensatz von der kleinbürgerlichen Welt des Rocco zur totalitären Gewalt des Pizarro zu verdeutlichen. In der Kerkerszene ist das gesprochene Wort sogar ausgesprochen dramatisch und schafft Verständlichkeit und Stimmung. Nur gut, dass ein unsterbliches Werk wie Beeth...

Freitag, 1. Mai 2015, 00:13

Forenbeitrag von: »Milletre«

James McCracken - dramatischer Tenor, der kaum Wagner sang

McCracken durfte ich in Wien öfter hören, wo er im italienischen Fach (Kalaf, Otello, Manrico ...), aber auch in Fidelio und Ariadne fulminante Auftritte hinlegte. Seine eher schwere, eigenartig timbrierte Stimme mit elektrisierende Höhe fand hier ein begeistertes Publikum. Den Tannhäuser sang er ein einziges Mal (Met, 1977) unter Levine mit der großartigen Leonie Rysanek, Grace Bumbry, McCurdy als Landgraf und Bernd Weikl als Wolfram, was zugleich auch dessen Met-Debüt war. Ich schätze mich glü...

Donnerstag, 2. April 2015, 13:07

Forenbeitrag von: »Milletre«

Ab heute NULL UHR: Tamino Registrierung NEU -> jetzt mit Aufnahmsprüfung.

"Nun sei bedankt, mein lieber Schwan" - aus welchem Werk stammt dieses Stück? Die richtige Antwort: "Schwanensee!" Also hat Wagner doch ein bedeutendes Ballett komponiert!

Donnerstag, 19. März 2015, 00:57

Forenbeitrag von: »Milletre«

LAURITZ MELCHIOR - Der unerreichte Wagner-Tenor

Danke, lieber Stimmenliebhaber, für diese wunderbare und vor allem objektiv richtige Replik. Du sprichst mir aus der Seele!

Samstag, 28. Februar 2015, 20:17

Forenbeitrag von: »Milletre«

Bachianias salzburger musikalische Taxi-Geschichten

Welch grossartige beeindruckende, ja schmerzerfüllte Analyse von Schuberts himmlisch-betroffen machenden Werken, lieber Helmut. Dieser Kosmos, den Schubert durchschreiten musste, wurde in dieser Intensität wohl von niemandem je erreicht*. * Gusta Mahler war wohl recht nahe dran. (Man sieht, nicht zu Unrecht: Wien, die Hauptstadt der morbidezza.)

Mittwoch, 28. Januar 2015, 03:58

Forenbeitrag von: »Milletre«

Widerstand gegen das Regietheater wächst unaufhörlich - ist das Ende nah?

Meiner unwesentlichen Meinung nach wird hier seitenweise über pro und kontra argumentiert, wobei ein wesentlicher Umstand nicht zur Sprache kommt: Wer immer eine Oper inszeniert, steht in der Pflicht, die musikalische Klangrede, d.h. die sie imaginiert, in Einheit mit dem Libretto zu verstehen und dergestalt auf die Bühne zu bringen, wobei es dem Regisseur unbenommen beiben muß, psychologische bzw. seelische Fragestellungen und Konflikte im Sinne der Musik herauszuzarbeiten. Weiters beklage ich ...

Montag, 13. Oktober 2014, 23:44

Forenbeitrag von: »Milletre«

Hans Hopf – Ein deutscher Nachkriegsheld

Zitat von »operus« Gott sei Dank gibt es auch bei dem engagierten Musikfreund eine Entwicklung. Die Wahrnehmung und das Urteil werden doch durch ständige Erfahrungen erweitert und verändert. Ich war und bin es heute noch: ein engagierter Verfechter Ensemblegedankens an Musiktheatern. Nur mit einem ständigen Ensemble, das auch eine Bindung an sein Opernhaus hat, können regelmäßig - besonders wenn die teueren Gaststars wieder abgereist sind - überdurchschnittliche Leistungen erbracht werden. Beis...

Freitag, 10. Oktober 2014, 23:57

Forenbeitrag von: »Milletre«

Hans Hopf – Ein deutscher Nachkriegsheld

Zitat von »Stimmenliebhaber« Zitat von »Antalwin« Also: Welchen Tenor braucht man für den Bacchus ? Diesen zum Beispiel: Noch nie was von James King oder Jess Thomas gehört?

Freitag, 10. Oktober 2014, 23:06

Forenbeitrag von: »Milletre«

Regietheater und künstlerische Freiheit

Zitat von »Dieter Stockert« ... und gerade das ist doch ein wesentlicher Aspekt von Kunst, dass dadurch »wirkliche« Realität gespiegelt, überhöht, neu gesehen wird. Ich verstehe nicht, warum man das gerade beim sogenannten Regietheater kritisiert, nur weil das dort vielleicht weiter geht und man es als geschmacklos empfindet. Geht es bei Kunst um Geschmack? Darf man Kunst so herabwürdigen wie es hier oft geschieht, weil es nicht dem persönlichen Geschmacksempfinden entspricht? Freilich, wenn ma...

Samstag, 13. September 2014, 01:18

Forenbeitrag von: »Milletre«

TMOO - Rigoletto (Verdi)

Zitat von »Walter Krause« 1950 (in deutscher Sprache) Dieselbe Aufnahme wie die von Herbert vorgestellte, nur von anderem Label. Ferenc Fricsay, RIAS-Sinfonieorchester: 5 (auch eine Sternstunde) Josef Metternich (Rigoletto): 5 (ein stimmlich sehr edler Narr, aber einfach umwerfend) Rudolf Schock (Herzog): 5 (stimmlicher Höchstglanz) Rita Streich (Gilda): 5 (hält im Gegensatz zu meinem früheren Urteil doch weitestgehend mit) Margarete Klose (Maddalena) / Fritz Hoppe (Sparafucile): 5 (die Klose p...

Montag, 8. September 2014, 11:13

Forenbeitrag von: »Milletre«

Sänger und ihre Wirkung auf Publikum und Kritik

Zitat von »operus« Vielleicht sollten wir auch akzeptieren, dass es beim Singen einen unerklärlichen Zauber gibt. Gott sei Dank! Herzlichst Operus Genau das ist es, lieber Hans!

Montag, 8. September 2014, 11:07

Forenbeitrag von: »Milletre«

Interpretation von Klassischer Musik ist zeitlos - und die Erde ist eine Scheibe

Was Karajan in den Sechzigern begann, nämlich speziell bei Wagner die diesen Werken immanenten Lyrismen herauszuarbeiten, trägt in der Zwischenzeit höchst erfreuliche Früchte. Heute erfreuen uns Interpretationen, in denen die sog. "Helden" auch menschliche Regungen zeigen dürfen. Mag ja sein, dass die Sänger der Gegenwart difffiziler geschult sind und ihre Interpretation speziell in lyrischen Ausdruckspassagen - ich denke da beispielsweise an Nina Stemme oder Bryn Terfel - enorm gewonnen haben. ...

Mittwoch, 20. August 2014, 20:26

Forenbeitrag von: »Milletre«

Magische Zahl Opus 1

Da gibt es mehrere Werke mit der Opuszahl 1. Neben den schon erwähnten drei Klaviertrios Beethovens sind es beispielsweise die 24 Capricen für Violine solo von Paganini, ein Werk, das ich besonders schätze, ist Korngolds D-Dur-Klaviertrio, wozu es eine köstliche Anekdote gibt: Als der 16jährige Komponist die Uraufführung in Wien mit seinen Eltern erlebte, soll dessen Vater, ein bedeutender Musikkritiker, seiner Gattin zugeflüstert haben: "Das ist ja viel zu schnell!" Sie wiederum meinte: "Das is...