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Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 626.

Sonntag, 12. November 2017, 19:12

Forenbeitrag von: »Gombert«

Regisseurstheater und modernes Orchester

Zitat von »operus« Meines Erachtens hast Du das Thema nicht verfehlt Meines Erachtens haben bislang sämtliche 20+ Antwortbeiträge das Thema "Regisseurstheater und modernes Orchester" verfehlt, von den Beiträgen 7 und 11 einmal abgesehen.

Sonntag, 12. November 2017, 16:48

Forenbeitrag von: »Gombert«

Regisseurstheater und modernes Orchester

Zitat von »Gerhard Wischniewski« Oder werden von Dirigenten etwa Saxophone statt Trompeten, Hörnern oder anderer Blasinstrumente eingesetzt? Ja. Saxophone etwa an Stelle von barocken Bläsern. Zitat von »Gerhard Wischniewski« Und ein Dirigent der Neuzeit wird die Instrumente wohl so einsetzen, wie sie der Komponist in der Partitur vorgesehen hat. Wenn ein Dirigent statt eines Zinks oder Serpents moderne Blechbläser einsetzt, dann setzt er diese nicht nur nicht so ein, wie sie der Komponist vorge...

Mittwoch, 8. November 2017, 15:08

Forenbeitrag von: »Gombert«

Die Protagonisten der Alten Musik (XVI) Academy of Ancient Music

In seinem beliebten Buch "The Maestro Myth" schreibt Norman Lebrecht, die deutschen "Originalklang"-Orchester wären wesentlich im Fahrwasser ihrer britischen Äquivalente entstanden. Während sich freilich in Österreich ebenso wie in West- und Ostdeutschland bereits in den 50er Jahren langlebige Ensembles etablierten (Concentus musicus, Capella Coloniensis, Capella Fidicinia) entstanden die britischen PI-Ensembles im erst in den 70ern, wobei allein für 1972/73 die Gründungen des English Concerts, ...

Montag, 6. November 2017, 16:51

Forenbeitrag von: »Gombert«

Zum Abgewöhnen

Zitat von »m-mueller« Übertreiben Wieso denn? Die Grundthese verstehe ich so: wenn dr.pingel sich lieber mit Vokalpolyphonie als mit Caruso beschäftigt, ist das Mahagonnismus. Also ist das Hören von "O sole mio" eine asketisch grundierte intellektuelle Leistung, das Auseinanderpuzzeln der kanonischen Formen in Josquins "Missa ad fugam" hingegen reinster Hedonismus. Eben dieser Meinung war ich schon immer und freue mich, sie nunmehr auch aus phänomenologischer Sicht bestätigt zu finden!

Montag, 6. November 2017, 09:55

Forenbeitrag von: »Gombert«

Tamino Opernkanon

Zitat von »Bertarido« Auf dem Gebiet bin ich alles andere als ein Experte. [...] Welche Werke würdest Du denn von Adams oder allgemein aus dem Bereich Minimal Music in den Kanon aufnehmen? Lieber Bertarido, zunächst die prompte - und gewisslich reanimierend wirkende - Antwort auf die Minimalfrage: von derartiger Music habe ich keine Ahnung und ein Blick auf meine Nominierungsliste zeigt Dir, dass ich ob dieser mangelnden Übersicht sämtliche nichteuropäischen Opern ausgeklammert hatte. Substanzi...

Montag, 6. November 2017, 09:45

Forenbeitrag von: »Gombert«

Zum Abgewöhnen

Eigentlich wollte ich im Brumel-Thema einen Beitrag über Ricens neue Einspielung schreiben, sehe nun aber diesen wesentlich profunderen und instruktiveren Thread. Zwar kapiere ich den Zusammenhang zwischen Schellacktenören und Vokalpolyphonie nicht so ganz, erfülle damit aber ideale Voraussetzungen zur Internet-Foren-Beteiligung. Zitat von musikwanderer (Beitrag 4): Die in den Kinderschuhen steckende Aufnahmetechnik lässt uns (dr. pingel und mich, vielleicht auch noch andere) die sängerischen Le...

Sonntag, 17. September 2017, 23:11

Forenbeitrag von: »Gombert«

Ein paar Gedanken über den "Genusshörer" und ähnliche Phänomene in der klassischen Musik

Gewiss strebten die genannten Herren nach einer "neuen Legitimation der Herrschaft" - freilich umsonst. Zum Zenit der Französischen Revolution war der grösste Teil der Reformen Josephs II. bereits aufgehoben - vorzugsweise wegen des Widerstandes von Volk und Ständen. Sie vermochten folglich auch nichts zu verhindern. Eine besondere Revolutionsgefahr war für Österreich ohnehin nie erkennbar gegeben, da die Beziehungen zwischen Hof und Untertanen auf verschiedenen Ebenen anders gestaltet war als i...

Sonntag, 17. September 2017, 20:49

Forenbeitrag von: »Gombert«

Ein paar Gedanken über den "Genusshörer" und ähnliche Phänomene in der klassischen Musik

Ein Mozart-Exkurs passt doch recht gut in diesen Thread: Zitat von »Alfred_Schmidt« Ich weiß nicht, wer Mozart mit Zuckerguß überhaupt interpretiert haben sollte und sehe dies als eine bewusst manipilative Phrase an, initiiert von Leuten, die eigentlich nicht davor zurückschrecken ALLE Werte auf ihr Weltbild hinzubiegen. Sie wollen Mozart (und nicht nur ihn) als radikalen Neuerer sehen . bzw uns Glauben machen, daß er einer war. Allein das Wort "Rokoko" macht sie erschauern und sie haben es aus ...

Sonntag, 17. September 2017, 18:05

Forenbeitrag von: »Gombert«

HIP

Zitat von »Hosenrolle1« Warum nicht? Gibt es da eine wissenschaftliche Erklärung dafür? Mozart moduliert viel zu weitläufig, um ein Clavier mit mitteltöniger Stimmung nutzen zu können. Die mitteltönige Temperatur wurde ja schliesslich verdrängt, um dem Komponisten einen grösseren Tonartenspielraum innerhalb eines Stücks zu gewährleisten, ohne allzu grosse Verstimmung zu evozieren. Mozart wird auch an anachronistisch temperierten Instrumenten gespielt haben, etwa alten italienischen Orgeln. Dort...

Sonntag, 17. September 2017, 16:31

Forenbeitrag von: »Gombert«

Tamino Opernkanon

In der Kategorie "post 1930" dürfte Britten der anerkannteste Opernkomponist sein - weniger Raum als Prokofiew gebührt ihm sicherlich nicht. Zudem ist die übrige britische Oper des 20. Jahrhunderts nicht besonders glücklich vertreten: die originellen Stücke von Holst wurden ebensowenig zur Debatte gestellt wie die rezenten Werke etwa eines Ferneyhough; insofern steht Britten auch stellvertretend für seine Kollegen. Als das unbestrittene Meisterwerk in formaler Hinsicht gilt im UK "Turn" - durcha...

Samstag, 9. September 2017, 15:57

Forenbeitrag von: »Gombert«

HIP

Hallo Hosenrolle1, mir ist noch nicht so ganz klar, ob Du nur offene Darmsaiten hören möchtest oder auch "hybride" (um Amirs Terminus aufzugreifen). Im PI-Orchester habe ich eigentlich immer auch umsponnene Saiten genutzt, auschliesslich offene wohl nur zu zwei Gelegenheiten, dabei handelte es sich freilich um Literatur des frühen 17. Jahrhunderts und eigentlich mehr um eine Kammerbesetzung. Zudem waren bereits im 18. Jahrhundert mindestens die g-Saiten umsponnen. Ausserdem erscheint es den meis...

Samstag, 9. September 2017, 13:45

Forenbeitrag von: »Gombert«

Die Protagonisten der Alten Musik (O) ein etwas verspäteter Trailer

Zitat von »Reinhard« Es sollten die Ensembles vorgestellt werden, die die Welle gemacht haben, und nicht die, die mehr oder weniger erfolgreich auf ihr mitschwimmen. Il Giardino Armonico haben, denke ich, z.B. zurecht Ihren Eintrag bekommen. Das Beispiel verstehe ich nicht. Die italienischen Gruppen schwimmen einerseits ohnehin auf einer Welle, die v.a aus Colonia kam (insb. Goebels Musica antiqua). Andererseits basiert Il Giardino Armonico wiederum auf älteren italienischen Gruppen wie Accadem...

Samstag, 9. September 2017, 13:16

Forenbeitrag von: »Gombert«

Tamino Opernkanon

Zitat von »Bertarido« Zu Pendereckis "Teufel von Loudun" hat sich niemand geäußert. Ich habe immer noch so meine Zweifel, ob diese Oper von allerhöchster Qualität ist, aber wir können sie auch erst einmal stehen lassen. Sieben Nominierungen sind jedenfalls überraschend. Selbst von der Oper Ligetis bin ich mittlerweile nicht ganz überzeugt - anderwo ist er doch stärker. Schostakowitsch "Nos" wäre eigentlich ein passender Repräsentant der anarchisch-ironischen Oper der 20er Jahre, wie sie etwa au...

Sonntag, 20. August 2017, 15:37

Forenbeitrag von: »Gombert«

Jerusalem 586 ante

Die "Vertonung des hebräischen Alphabets" bei Tallis Zitat von Johannes Roehl: Wenn ich es richtig verstanden habe, ist in dem hebräischen Text der Lamentationes die Dichtung so gestaltet, dass jeder Abschnitt mit dem jeweils folgenden Buchstaben des Alphabets beginnt, diese Gliederung ist gleichsam eingebaut [...]Es ist wohl einfach eine praktische musikalische Zäsur, wenn auch inhaltlich ohne Bedeutung und gerade deshalb kann man frei und virtuos komponieren, ohne etwa eine Textverständlichkei...

Sonntag, 20. August 2017, 15:25

Forenbeitrag von: »Gombert«

Vaughan Williams (1872 - 1958)

Vaughan Williams g-moll-Messe gehört ja seiner besonders nationalistischen Phase an, in welcher er bestrebt war, an die grosse englische Tradition des 16. Jahrhunderts anzuknüpfen. (zweiterbass hat RVW’s analoge „Tallis-Fantasie“ bereits in Beitrag 19 vorgestellt). Vorbild dürften hier unter anderem die etwas älteren Sakralwerke von Herbert Howells sein. Schon im ersten Satz der Messe sind die „mittelalterlichen“ Imitationen und die Falsburden-Passagen unüberhörbar. Im weiteren Verlauf erfolgen ...

Sonntag, 20. August 2017, 15:20

Forenbeitrag von: »Gombert«

Händel - Messiah - Chorstücke - Interpretationsvergleich

Zitat Zitat von Johannes Roehl: Gerade Messiah musste ja, wegen der relativ begrenzten Mittel in Dublin, die mit London kaum vergleichbar waren, mit möglichst einfachen Mitteln große Wirkungen (was bei dem erhabenst möglichen Thema auch notwendig warerreichen. Sind die Bedingungen für die Üraufführung tatsächlich so viel schlechter gewesen als bei Oratorien-Aufführungen in London? Immerhin standen Händel zwei Kathedralchöre zur Verfügung, und Dublin war die zweitgrösste Stadt Grossbritanniens. ...

Sonntag, 20. August 2017, 15:12

Forenbeitrag von: »Gombert«

Tamino Opernkanon

Zitat von kurzstueckmeister: Wir haben die Größenordnung 25 Opern des 20. Jahrhunderts. Wieviele deutsche nach 1945 dürfen dann sein? Antwort: Maximal 5. Bei aller Liebe zur deutschen Musik sehe ich das auch so. Daher: Dessau - Das Verhör / Die Verurteilung des Lukullus Zimmermann B. A. - Die Soldaten Henze - Die Bassariden Lachenmann - Das Mädchen mit den Schwefelhölzern Reimann - Lear (Allerdings kenne ich Rihms Oedipus nicht und weiss auch nicht mehr, welche Simlicius-Fassung ich gehört habe...

Samstag, 12. August 2017, 20:18

Forenbeitrag von: »Gombert«

Sinn und Unsinn von Hosenrollen

Zitat von Sixtus: "Als erste fallen mir da die Herren Idamante, Sesto und Tancredi ein - und, nicht zu vergessen: Glucks Orfeo (in der Wiener Fassung ein Kastrat, dann lange ein Monopol der Altistinnen, heute in Konkurrenz mit Falsettisten. Wobei sich ganz nebenbei die Frage aufwirft, welche Option der Intention des Komponisten am ehesten entspricht. " Da es im 18. Jahrhudert vielfach üblich war, Rollen in entsprechenden Stimmlagen - je nach Verfügbarkeit - mit Frauen, Männern oder Kindern zu be...

Samstag, 5. August 2017, 14:43

Forenbeitrag von: »Gombert«

Spanische Komponisten quer durch die Jahrhunderte

Juan de Anchieta: Missa Rex Virginium Trotz der bedeutenden mittelalterlichen Tradition der westgotisch-mozarabischen Liturgie, der Cantigas de S. Maria von Alfons des Weisen, des Santiagoschen Calixtus-Codex oder des Llibre Vermell (mit dem die Ars Nova nach Hispanien einsickert) würde ich von einer spanischen Musik im engeren Sinne erst ab dem frühen 16. Jahrhunderts sprechen. Der Tod von Königin Isabella im Jahr 1506 bedeutete zugleich die Umwandlung der Personalunion in einen Gesamtstaat. Fe...

Samstag, 5. August 2017, 14:10

Forenbeitrag von: »Gombert«

Tamino Opernkanon

Nun, die innovative Eigenschaft "Karls" ist als wohl erste fertiggestellte Zwölftonoper klar gegeben, fällt nebenbei auch in die Kategorie "der verschiedenen Ausprägungen, Schulen und nationalen Traditionen der Oper", da die klassische Dodekaphonie in den ersten Jahren eine klar österreichisch/deutsche Angelegenheit darstellt (von unsystematischen Analogien anderswo abgesehen). "Jonny spielt auf" stellt hingegen nicht das erste musikalische Potpurri der Operngeschichte dar... . Ausserdem ist der...