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Gestern, 21:17

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Fade, lasch und langweilig ...: auf diese Dirigenten kann man getrost verzichten

Auch wenn es das Thema nur am Rande streift: In dieser Neuerscheinung wird die Rolle von Hans Knappertsbusch im Dritten Reich offenbar ziemlich kritisch neu beleuchtet. Ich weiß nicht recht, was ich von so etwas halten soll. Sicherlich ist es aus Sicht des Historikers verdienstvoll, die Quellen einer kritischen Neubewertung zu unterziehen. Andererseits ändert es nicht das Geringste am großen Künstlertum dieses Mannes. Und zumindest ich trenne das strikt. Lieber "verstrickte" Dirigenten, die groß...

Gestern, 21:06

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Fade, lasch und langweilig ...: auf diese Dirigenten kann man getrost verzichten

Zitat von »Bertarido« Zitat von »Alfred_Schmidt« Aber ich bitte Dich. Wir beide sollten doch nicht Katz und Maus spielen Wir wissen beide WARUM Herr Karajan für einige "langweilig" ist. Es sind keine musikalischen, sondern eher weltanschauliche Gründe. Das behauptest Du immer wieder gerne, aber für mich kann ich nur sagen, dass ich über Karajans Vergangenheit nicht das Geringste wusste, als ich anfing, Klassik zu hören. Und schon damals mochte ich seine Interpretationen nicht. Bei mir wären es ...

Gestern, 21:01

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Fade, lasch und langweilig ...: auf diese Dirigenten kann man getrost verzichten

Zitat von »Alfred_Schmidt« Als Legge bei der EMI an Einfluß verlor, begann dort auch Karajans Stern zu sinken, irgend einTrottel in der Direktion meinte, Karajan sei nicht mehr interessant, er sei "ausgebrannt" Frau Prof Elsa Schiller nutzte die Gunst der Stunde und schloss einen Exklusivvertrag mit ihm. Das war 1960, als ihn die EMI "rauswarf", und stimmt soweit auch sicherlich. Allerdings wird gern unterschlagen, dass Karajan 1969 erneut einen Vertrag mit EMI abschloss, der bis 1984 währte. I...

Gestern, 15:53

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Zdeněk Mácal – Tscheche in der Neuen Welt

Zdeněk Mácal, geboren am 8. Jänner 1936 in Brünn, ist ein tschechischer Dirigent. Mácal absolvierte ein Dirigerstudium zunächst am Konservatorium und danach an der Janáček-Musikakademie in seiner Heimatstadt Brünn. Erste Aufmerksamkeit erregte er international durch seine Siege beim Dirigierwettbewerb von Besançon (1964) und beim Dimitri-Mitropoulos-Wettbewerb in New York (1965). Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 verließ Mácal die ČSR. Er bekleidete danach folgende Chefdirigent...

Gestern, 15:24

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Countertenor und Geschäftsmann - Max Emanuel Cencic

Max Emanuel Cencic, ein großartiger Countertenor. Ich durfte ihn auch schon live erleben (in der Titelrolle von Händels "Alessandro"). Sicher einer der besten seiner Zunft.

Gestern, 15:21

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Fade, lasch und langweilig ...: auf diese Dirigenten kann man getrost verzichten

Dirigenten, denen ich persönlich nicht allzu viel abgewinnen kann, wären für mich: Franz Welser-Möst: Kenne ich durch etliche Aufnahmen und auch live aus seiner Zeit als Musikdirektor der Wiener Staatsoper. Ich zitiere "The Guardian" während seiner Zeit als Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra: "Frankly Worse Than Most". Allzu oft pauschal und einseitig laut. Insgesamt enttäuschend. Wieso auch immer sich das altehrwürdige Cleveland Orchestra auf Gedeih und Verderb an ihn bindet ... Dan...

Gestern, 13:52

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2017)

Zitat von »Norbert« Ich mache dort weiter, wo ich gestern aufgehört habe, nämlich mit der Kombination Sibelius/Levine: Da wäre ich auf einen kurzen Höreindruck gespannt, lieber Norbert, wie Levine dieses "Schlachtross" mit einem Weltklasseorchester wohl hinlegt.

Gestern, 13:40

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

James Levine – Meine liebsten Aufnahmen

James Levine hat wohl das Problem, weitgehend als (allerdings sehr guter) Operndirigent anerkannt zu sein. Tatsächlich hat er auch viele andere weitere Aufnahmen vorgelegt, die man unbedingt erwähnen sollte. Ich nenne jetzt mal seinen Mahler: Man kann sich einen kompletten Zyklus zusammenstellen, da es auch eine Achte mit dem Boston Symphony Orchestra gibt, die man auf der Homepage des BSO bestellen kann:

Gestern, 13:34

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Fade, lasch und langweilig ...: auf diese Dirigenten kann man getrost verzichten

Ich finde, man tut Lorin Maazel (der im Verlauf des Threads sehr häufig genannt wurde) wirklich Unrecht, wenn man ihn hier pauschal als "fade, lasch und langweilig" abtut. Dies trifft einfach nicht zu! Seine frühen Aufnahmen aus den 60er Jahren sind praktisch ausnahmslos Perlen. Vielfach gilt das auch noch später. Mein Eindruck ist, dass Maazel besonders live oftmals absolut herausragend sein konnte. Damit befindet er sich in der illustren Gesellschaft von Furtwängler, Knappertsbusch und Tennste...

Gestern, 00:45

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Strawinsky - Le sacre du printemps

Wladimir Fedossejew wurde hier im Forum ja auch schon als "Krachmacher" abgetan. Ich kann das überhaupt nicht bestätigen. Ein Live-Erlebnis mit ihm und seinem Orchester (dem er seit 1974 vorsteht!) war schlichtweg sensationell. Es gab Tschaikowski. Auch Strawinski hätte ich gern mit ihm mal live erlebt.

Mittwoch, 20. September 2017, 17:49

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Sergei Prokofiew: Sinfonie Nr 1 "Die Klassische"

Es wurden ja hier schon etliche sehr gute Aufnahmen genannt. Ich möchte eine weitere hinzufügen: Derzeit wohl schwer greifbar. Es dirigiert Jewgeni Swetlanow. Kurios: Die Aufnahme soll von 1991 sein, aber das Orchester wird bereits als Staatliches Symphonieorchester der Russischen Föderation, nicht mehr der Sowjetunion, bezeichnet - die ging aber erst am 25. Dezember 1991 unter. Entweder Schlamperei auf dem Cover oder das Konzert fand wirklich zwischen 26. und 31. Dezember 1991 statt. An der Int...

Mittwoch, 20. September 2017, 15:01

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2017)

Via Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker (ich bekam mal wieder ein kostenloses 7-Tage-Ticket zugeschickt): Jean Sibelius Symphonie Nr. 2 Berliner Philharmoniker Susanna Mälkki Aufnahme: Philharmonie, Berlin, 10. September 2017

Dienstag, 19. September 2017, 22:39

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Sergej Prokofieff: Sinfonie Nr 2 in d-moll op 40

Ich tue mich mit der Zweiten auch schwer. Vermutlich stehen mir die sechs anderen alle näher. Dass sie trotzdem ein Meisterwerk ist, will ich nicht abstreiten. Bzgl. Aufnahmen scheinen Kitajenko (Moskauer Philharmoniker) und Roschdestwenski (Moskauer RSO) nach wie vor den Ton anzugeben. Ich persönlich will so ein Werk am liebsten authentisch mit sowjetischem Dirigenten und Orchester. In beides kann man bei YouTube unverbindlich hineinhören. Bei der Gelegenheit: Schade, dass Kitajenko in Moskau k...

Montag, 18. September 2017, 12:17

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Swetlanow

Prokofjew war nicht wirklich der Lieblingskomponist von Jewgeni Swetlanow. Trotzdem hat er einige "gemäßigtere" Werke ab und an glücklicherweise aufgeführt und haben sich davon sogar Tonaufnahmen erhalten. Neben Musik aus dem Ballett "Romeo und Julia" sind dies die Symphonien Nr. 1 und 7, die beiden wohl klassischsten von Prokofjew. Ich habe mich im letzten Jahr relativ viel mit Prokofjews Symphonien beschäftigt und muss mittlerweile bekennen, dass die Siebte mein Liebling ist. Ich würde sogar s...

Montag, 18. September 2017, 11:49

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Swetlanow

Vor einigen Monaten erwähnte ich andernorts im Forum, dass es eine Aufnahme der 15. Symphonie von Schostakowitsch unter Leitung von Jewgeni Swetlanow geben soll. Dank dem Deutschen Rundfunkarchiv (DRA) und vor allem der Hilfe eines Tamino-Freundes konnte ich dieses Tondokument mittlerweile tatsächlich hören. Zunächst zu Aufnahmeort und -datum: Der Mitschnitt kommt aus der Deutschen Staatsoper Berlin (Ost) und entstand am 13. Mai 1972 für den Rundfunk der DDR. Das Konzert fand in Anwesenheit des ...

Sonntag, 17. September 2017, 16:50

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Prokofieff: Sinfonien Nr. 1-7

Zumindest die Vierte und die Siebte besitzen bereits eigene Threads: Prokofieff: Sinfonie Nr. 4 - Die zwei Fassungen op.47 und 122 Sergei Prokofjew: Symphonie Nr. 7 cis-Moll Op. 131 Die unterschiedlichen Schreibweisen (Prokofjew, Prokofiew, Prokofieff ...) tragen sicher mit zur Verwirrung bei.

Freitag, 15. September 2017, 16:07

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2017)

Zitat von »rolo betman« nun höre ich Johannes Brahms Symphonie Nr 4 e-moll op 98 Czech Philharmonic Orchestra Ken-Ichiro Kobayashi Ja, rolo, Kobayashi ist ein großartiger Dirigent, in Japan ein Star, im Westen leider fast unbekannt. Was ich auch vom ihm so kenne (Sibelius, Brahms, Tschaikowski ...) ist alles auf höchstem Niveau interpretiert.

Mittwoch, 13. September 2017, 15:16

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2017)

Dmitri Schostakowitsch (arr. B. Basner) Katerina Ismailowa - Symphonie für großes Orchester Wiener Symphoniker Wladimir Fedossejew Aufnahme: 1997

Freitag, 8. September 2017, 17:54

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Schostakowitsch, Dmitri: Katerina Ismailowa - Sinfonie für grosses Orchester

Danke für diese Rezension. Für EUR 1,63 konnte ich jetzt nicht widerstehen, mir diese "Sinfonie" zuzulegen. Ich kann Dir wirklich auch die Oper an sich ans Herz legen, lieber Wolfgang – wohl wissend, dass Du weniger der Opernfan bist. Aber dieses Werk sollte man wirklich mal gehört haben! Die unerreichte sowjetische Referenzeinspielung der Letztfassung namens "Katerina Ismailowa": Typischer Orchesterklang aus der Sowjetunion, den wir so schätzen. Sehr gutes Stereo (Aufnahme 1964).