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Gestern, 20:11

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

"Fachzeitschriften", oder: Was erwartet ihr von einer Rezension?

Rezensionen zu Musik zu schreiben ist extrem schwierig bis unmöglich. Das liegt einfach an der Schwierigkeit, erstens Musik mit Worten zu beschreiben (und das ist auch schwierig, wenn man technisches Vokabular verwendet) und zweitens daran, den flüchtigen Eindruck überhaupt festzuhalten (das ist natürlich etwas leichter bei einer Aufnahme). Da es schon sehr schwierig ist, Musik zu beschreiben, ist es noch erheblich schwieriger, die Nuancen, in denen sich Interpretationen unterscheiden, überhaupt...

Gestern, 10:04

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Darmsaiten für Vegetarier

Meines Wissens werden die Schafe nicht zur Saitengewinnung geschlachtet (so wie etwa Nerze für ihr Fell), sondern für das Fleisch. Eine ohnehin getötetes Tier wird daher nur effizienter genutzt.

Sonntag, 20. August 2017, 15:49

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Händel - Messiah - Chorstücke - Interpretationsvergleich

Ich weiß nicht genau, wie die Bedingungen waren. Aber im Messiah gibt es, glaube ich, keinen einzigen Doppelchor, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Oratorien. Die Trompete(n) spielen nur bei vier? Stücken mit, es gibt außer der obligaten Trompete in "the trumpet shall sound" keine Arie mit einem Soloinstrument, auch die Oboen spielen nur im Tutti mit, werden nie exponiert eingesetzt. Keine Flöten, keine Hörner (wurden in einer späteren Fassung in Tuttipassagen ergänzt). Das ist zwar sicher nic...

Sonntag, 20. August 2017, 12:07

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Kammermusik: Versuch eines Kanons

Ja, das ist richtig. Es war sicher auch nie beabsichtigt, Stücke auszuschließen, die nicht explizit "Sonate" heißen, wie Bachs Cellosuiten oder die (relativ seltenen) kürzeren Kammermusikstücke wie Schumanns Fantasiestücke. Die Binneneinteilung sehe ich eher aufgrund der Übersichtlichkeit. Natürlich muss für einen "Kammermusikkanon" letztlich alles wieder zusammengeführt werden. Nur wurde eben im konkreten Fall für die Streichquartette schon ein Vorschlag gemacht und diskutiert, daher muss man h...

Samstag, 19. August 2017, 23:54

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Händel - Messiah - Chorstücke - Interpretationsvergleich

Das gehört hier nicht zum Thema und ich habe das vermutlich schon mehrmals irgendwo anders geschrieben, aber eine ganze Reihe von Arien aus dem Messiah sind ebenso bekannt und beliebt wie die Chöre, gehören zu den bekanntesten Werken Händels und finden sich auch auf Arien-Recitals usw. Schon das Tenor Accompagnato + Arie ganz am Anfang, später v.a. "He was despised", "I know that my redeemer liveth". Das Sopran-Alt-Duett "And he shall feed his flock" u.a. Auch die Bassarien "The people that walk...

Samstag, 19. August 2017, 12:11

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Händel - Messiah - Chorstücke - Interpretationsvergleich

Die englischsprachige Richter-Aufnahme kenne ich nicht, die scheint durchaus Fans zu haben. Die deutschsprachige habe ich mal meiner Mutter geschenkt, die finde ich furchtbar. Von einigen wenigen Arien (selbst die illustren Solisten enttäuschen mir hier eher) für mich schwer erträglich. (Nicht wegen der Sprache, obwohl die natürlich auch nicht ideal ist.)

Samstag, 19. August 2017, 11:18

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Kammermusik: Versuch eines Kanons

Das wurde wohl hauptsächlich so gemacht, um es für den Anfang überschaubar zu halten, gleichzeitig aber eine der gewichtigsten Gattungen immerhin erfasst zu haben. Natürlich gehörten Streichquartette zu einem Kammermusikkanon dazu. Die Schwierigkeit, wenn man "Kammermusik für Streicher" zusammenfasst, besteht darin, dass dann das Quartett wieder dominiert und die anderen zu marginalisieren droht. Ich würde daher vermutlich einteilen: Streichquartett Klaviertrio Sonate mit Klavier (also "Violinso...

Samstag, 19. August 2017, 11:06

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Händel - Messiah - Chorstücke - Interpretationsvergleich

Messiah wurde seit den 1780ern mit Riesenbesetzung aufgeführt. Das ist nichts Neues und hat dem Werk anscheinend 200 Jahre lang nicht viel geschadet. Und selbst zu Händels Lebzeiten hat der sich sicher nicht mit 16 Sängern begnügt, wenn er mehr hatte. Man kann aus der seinerzeitigen Praxis nicht viel ableiten, weil zwischen minimal und monumental (Feuerwerksmusik...) praktisch alles vorkam, je nach Gelegenheit. Gerade Messiah musste ja, wegen der relativ begrenzten Mittel in Dublin, die mit Lond...

Freitag, 18. August 2017, 10:19

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Sollen wir ein "Musikalisches Weltkulturerbe" der Taminos erstellen?

Ich finde die Kritik nicht unfair. Niemand ist persönlich geworden. WoKa hat m.E. klar versäumt, auch nur minimal in ein wenig älteren Beiträgen zu suchen oder zu stöbern und auch nicht die Relevanz des aktuellen "Opernkanons" (sowie ein oder zwei weiterer rezenter Kanonvorschläge) für solch ein Vorhaben beachtet, den man wirklich nicht lange hätte suchen müssen. Das Unterfangen ist in der "Forenszene" in dieser oder ähnlicher Form seit etwa 15 Jahren immer mal wieder vorgenommen worden, ebenso ...

Donnerstag, 17. August 2017, 18:46

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Chopin: Die Klavierkonzerte 1 & 2

Interessanterweise hat Pollini das 2. Konzert anscheinend nicht eingespielt (oder gar nie gespielt) und seit der frühen Aufnahme mit Kletzki (und dem noch älteren Mitschnitt vom Wettbewerb) auch das 1. Konzert eher ignoriert. Die meisten anderen Werke Chopins hat er dagegen aufgenommen hat, manche mehrfach.

Mittwoch, 16. August 2017, 11:23

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Sollen wir ein "Musikalisches Weltkulturerbe" der Taminos erstellen?

Es muss eurozentrisch sein, da andere Musikkulturen so gut wie keine notierten, damit fixier- und konservierbare Werke kennen. (D.h. man könnte nur Schemata wie bestimmte Ragas, die aber ohne Ausgestaltung keine Werke sind oder konkrete (als Schallaufzeichnung fixierte) Improvisationen über diese Schemata benennen.) Abgesehen davon und davon, dass sich meinem Eindruck nach kaum jemand hier im Forum bei außereuropäischer Musik gut auskennt, ist die Aufgabe auch ohne diese Komplikation schon umfan...

Dienstag, 15. August 2017, 18:44

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Sollen wir ein "Musikalisches Weltkulturerbe" der Taminos erstellen?

Hat sich denn irgendjemand hier mal die verlinkten Threads durchgelesen? Ich kann natürlich keinem was verbieten, nur darauf hinweisen, wie man sich informieren kann, wie solche Versuche in der Vergangenheit gelaufen sind. Abgesehen davon, ist der "Opernkanon" ja gerade noch aktuell. Ich hatte im Kammermusikforum einen weiteren Thread gestartet, der aber sehr schnell erloschen ist. Es ist auch nicht besonders interessant. Die genannten Werke sind normalerweise sehr vorhersehbar. Die Diskussionen...

Dienstag, 15. August 2017, 10:20

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Chopin: Die Klavierkonzerte 1 & 2

Die zweite Aufnahme Zimermans ist sehr speziell. Gerade auch im Orchestralen sicher eine der (oder die) differenzierteste(n), aber die Tempi, besonders in den Kopfsätzen sind sehr breit und der Detailreichtum insgesamt kann etwas manieriert wirken. Man sollte sie kennen, aber nicht nur diese. (Mit Samson Francois gibt es übrigens je eine Mono- und eine Stereoaufnahme der Konzerte; sie sind in der großen Box natürlich beide drin, ich habe die aber auch nie verglichen.)

Dienstag, 15. August 2017, 10:12

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Gibt es Kompositionen, die über jede Kritik erhaben sind?

Zitat von »Glockenton« Aber wie bekannt gibt es ja noch viele andere Werke dieses Meisters, bei denen ich einmal denjenigen sehen will, der sich töricht und öffentlich hinstellt und sich allen Ernstes erdreistet, etwa die "Kunst der Fuge" hinsichtlich der Fugentechnik oder anderer Aspekte schlechtzureden. Das macht wohl auch niemand. Aber natürlich kann und hat man diese Werke Bachs trotzdem kritisiert, nämlich als trockene und musikalisch unattraktive "Lehrwerke", die einen vielleicht lehren, ...

Dienstag, 15. August 2017, 09:35

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Sollen wir ein "Musikalisches Weltkulturerbe" der Taminos erstellen?

Der Verweis auf die alten Threads hat mehrere Gründe: 1. Sie zeigen, dass das Vorhaben ein eher fruchtloses Unterfangen ist, bei dem selbst engagierte Schreiber bald die Lust verlieren. 2. Es wurde schon viele Male begonnen und es würde, wenn denn jemand so große Lust hat, immerhin etwas Zeit (bis zum fruchtlosen Aufgeben) sparen, wenn man von einer alten Auswahl als Basis ausginge (anstatt mit Deklarationen, dass man kein Interesse an Musik vor Beethoven oder nach R. Strauss hat, was genaugenom...

Montag, 14. August 2017, 21:56

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Gibt es Kompositionen, die über jede Kritik erhaben sind?

Meines Wissens haben andere Kulturkreise mit relativ elaborierter "klassischer" Musiktradition keine Komponisten in dem Sinne. Es gibt in der persischen und indischen "klassischen" Musik bestimmte Skalen oder Schemata (Kombinationen bestimmter Skalen, Rhythmen etc.), auf deren Grundlage (oft ziemlich ausgedehnte) Improvisationen stattfinden. Vermutlich gibt es auch gewisse "mündliche" Überlieferungen nach den typischen oder üblichen Ausgestaltungen dieser Improvisationen, aber es gibt keine von ...

Montag, 14. August 2017, 21:13

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Sollen wir ein "Musikalisches Weltkulturerbe" der Taminos erstellen?

Es gibt die oben verlinkten und zig andere threads, in denen sich alle, die Lust haben, gerne weiter austoben können. Ich bin strikt dagegen, noch einen weiteren aufzumachen.

Montag, 14. August 2017, 15:56

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Solidarisierung mit dem jetzt - "Ich kaufe nur Aufnahmen ab 2000"

Zitat von »Bertarido« Zitat von »Johannes Roehl« Diese Überempfindlichkeit (die sich in der absurd überzogenen Wortwahl zeigt), ebenso wie die typischerweise folgende bizarre Unterstellung, Freunde historischer Aufnahmen würden die gar nicht wirklich mit Freude hören, sondern nur elitäre Abgrenzung betreiben, deutet mir eher darauf hin, dass hier halb bewusst durchaus ein Manko empfunden wird. Zitat von »Johannes Roehl« Wenn man nicht bereit ist zu akzeptieren, dass Freunde historischer Aufnahm...

Montag, 14. August 2017, 09:58

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Solidarisierung mit dem jetzt - "Ich kaufe nur Aufnahmen ab 2000"

Mir ist schleierhaft, wie man sich hier angegriffen oder "ausgegrenzt" fühlen kann. Es ist doch offenbar nur eine Selbstausgrenzung, die im Zeitalter von Youtube ohne jegliche Investition auch selbst leicht zu beenden wäre. Diese Überempfindlichkeit (die sich in der absurd überzogenen Wortwahl zeigt), ebenso wie die typischerweise folgende bizarre Unterstellung, Freunde historischer Aufnahmen würden die gar nicht wirklich mit Freude hören, sondern nur elitäre Abgrenzung betreiben, deutet mir ehe...