Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

Free counters!

Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 929.

Gestern, 13:13

Forenbeitrag von: »Misha«

Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen - eine Arie und die singenden Virtuosinnen!

Edda Moser. Ich habe ein etwas gespaltenes Verhältnis zur "Zauberflöte", aber allein Mosers Königin ist die Anschaffung dieser Aufnahme wert: Hier "kocht die Königin vor Wut". So extrem - und dabei ausserordentlich gut gesungen - höre ich das bei keiner anderen Aufnahme.

Mittwoch, 15. März 2017, 22:13

Forenbeitrag von: »Misha«

Der blinde Fleck - welche Häuser die zeitgenössische Oper meiden

Mich interessiert, ob es nur ein Vorurteil ist, dass zeitgenössische Opern das Publikum "vom Besuch abhalten" oder ob es Statistiken gibt, die etwas zur Anzahl der Aufführungen und deren Auslastung (möglichst im Vergleich zu den "Zugpferden" des Repertoires) sagen. Hat jemand dazu Informationen?

Dienstag, 14. März 2017, 14:43

Forenbeitrag von: »Misha«

Der blinde Fleck - welche Häuser die zeitgenössische Oper meiden

Bei mir gibt es da eine finanzielle "Schmerzgrenze": 80 € in Leipzig oder Dresden bezahle ich, auch wenn sich dann herausstellt, dass die Inszenierung schlecht ist (allerdings bin ich da nicht so dogmatisch wie andere Mitglieder des Forums); aber 1000€ pro Person zzgl. Nebenkosten für die Ringparodie in Bayreuth? Nein. Das ist auch der Grund warum meine Frau unsere Reiseaktivitäten in Sachen Oper sehr eingeschränkt haben.

Dienstag, 14. März 2017, 13:08

Forenbeitrag von: »Misha«

Der blinde Fleck - welche Häuser die zeitgenössische Oper meiden

Zitat von »Edwin Baumgartner« ..... In einem Punkt gebe ich ihm dennoch auch ein wenig recht: Unter "modernem Musiktheater" versteht man mittlerweile auch eine regietheatral hingerichtete "Tosca". An sich hätte ich gar nichts dagegen, nähmen die Intendanten die moderne Inszenierung nicht als Ausrede dafür, ohnedies modernes Musiktheater zu spielen - nur, daß dieses eben aus immer denselben alten Hadern besteht, bloß diese auf aktuell getrimmt. Der Grund liegt doch auf der Hand: Zu einer >>regie...

Sonntag, 12. März 2017, 20:34

Forenbeitrag von: »Misha«

Der blinde Fleck - welche Häuser die zeitgenössische Oper meiden

Zitat von »chrissy« .......Die "Tosca" hatte an der Berliner Staatsoper ihre Premiere am 3. März 1976. Es war eine in allem stimmige, wunderbare, werkgetreue Inszenierung. Sie lief dort 37 Jahre (!!!) lang unverändert bis 2014. CHRISSY "Es war eben doch nicht alles schlecht in der DDR" Die Homoki Traviata läuft in Leipzig übrigens - fast immer vor ausverkauftem Haus - auch schon seit über 20 Jahren. Ob die werktreu ist, wage ich im Hinblick auf die doch sehr unterschiedlichen Standpunkte der en...

Sonntag, 12. März 2017, 16:36

Forenbeitrag von: »Misha«

Der blinde Fleck - welche Häuser die zeitgenössische Oper meiden

Die wichtigste Frage bleibt in dem Artikel indes unbeantwortet: welche zeitgenössischen Werke sollen denn bitte, an Qualität Verdi, Mozart, Puccini, Wagner usw. ebenbürtig, gespielt werden? Bzgl.Leipzig ist m.E. die Kritik etwas unfair. Leipzig hat vor Jahren den "Freitag aus Licht" uraufgeführt. Ein schönes Happening, zu dem "Experten" aus aller Welt angereist waren. Sogar normale Opernbesucher waren da. Ich auch. Ein Ereignis. Aber irgendwie auch ein bisschen "Hurz". Ich bezweifle doch sehr, d...

Sonntag, 12. März 2017, 12:06

Forenbeitrag von: »Misha«

Die DREIGROSCHENOPER

Seit meinem Ausgangsbeitrag ist noch diese Aufnahme bei mir im Regal: Und da bleibt sie auch. Eine völlige Fehlbesetzung (Kollo, Lemper, Milva, Adorf u.a.) und musikalisch belanglos.

Montag, 6. März 2017, 13:32

Forenbeitrag von: »Misha«

Jonas Kaufmann, von München aus die Welt erobert

Auch Kaufmann wird einsehen müssen, dass sein Traum von der eierlegenden Wollmilchsau unter den Tenören nur dazu führen wird, dass er alsbald kein Repertoire mehr überzeugend beherrscht und die Stimme ruiniert. Die wirklich "langlebigen" Tenöre (zB Gedda, Kraus, Bergonzi) haben ihre Stimme - neben exzellenter Technik - nicht zuletzt durch weise Beschränkung des Repertoires bis in hohes Alter bewahrt.

Montag, 6. März 2017, 00:29

Forenbeitrag von: »Misha«

Premiere Freischütz Leipzig 04.03.2017

Hier zunächst einmal ein Link, mit dessen Hilfe man sich einen besseren Eindruck von der Inszenierung verschaffen kann, als mit dem Trailer auf der Seite der Oper Leipzig:http://www.mdr.de/kultur/videos-und-audi…leipzig100.html Mein Eindruck ist zwiespältig. Sicherlich ein ganz schöner Opernabend, auf der anderen Seite aber sicherlich auch nicht der „ganz große Wurf“. Die Besetzung ist gut, aber nicht außergewöhnlich. Am besten gefallen hat mir, wie ich es auch erwartet hatte, Thomas Moor als Ma...

Samstag, 4. März 2017, 14:27

Forenbeitrag von: »Misha«

Opern des achzehnten und neunzehnten Jahrhunderts als Mittel der politischen Propaganda

Zitat von »Erich Ruthner« Und keiner von euch hat dabei auch an Verdi gedacht? Es kommt natürlich auch darauf an, wie man das Thema versteht. Propaganda (ein böses Wort) seitens des Komponisten oder Instrumentalisierung des Werks durch Andere. Soweit ich mich an die Verdi Biografien erinnere, die ich gelesen habe, hatte er in seinem Werk keine politischen Ambitionen und wurde selbst in die Ämter, die er kurzzeitig und eher widerwillig ausübte, eher von der öffentlichen Erwartung gedrängt. Als p...

Freitag, 3. März 2017, 13:37

Forenbeitrag von: »Misha«

Opern des achzehnten und neunzehnten Jahrhunderts als Mittel der politischen Propaganda

Mir fällt spontan "Regina" ein: Nicht nur unterschwellig sondern ganz konkret in der Handlung hat die Oper ein politisches Programm, deutschnational und demokratisch.

Freitag, 3. März 2017, 13:20

Forenbeitrag von: »Misha«

Premiere Freischütz Leipzig 04.03.2017

Da scheint tatsächlich die für jeden Blödsinn bis zu vulgären, beleidigenden Ausfälligkeiten reklamierte Freiheit der Kunst gegen die Veganisten oder jedenfalls omnipräsenten Naturschützer von eigenen Gnaden kraft selbst zuerkannten Sachverstandes mal den Kürzeren gezogen zu haben Es ist immerin ertsaunlich, welche "Resonanz" eine Premiere, die noch gar nicht stattgefunden hat, hier im Forum hat. Ich selbst sehe mich inzwischen in der Rolle des tragischen Helden der klassischen Tragödie: Wie auc...

Freitag, 3. März 2017, 12:26

Forenbeitrag von: »Misha«

Premiere Freischütz Leipzig 04.03.2017

In der Götterdämmerung in Leipzig gab es einen stattlichen Hirsch auf der Bühne! Ist auf der FB Seite der Oper zu sehen und hat in der Premiere bei Siegfrieds Ermordung für plötzliche Heiterkeit gesorgt.

Freitag, 3. März 2017, 12:01

Forenbeitrag von: »Misha«

Premiere Freischütz Leipzig 04.03.2017

Ich finde den Hirsch, den Holger dankenswerterweise hier eingestellt hat, recht hübsch und vor allem dem Anlass angemessen. Ich glaube kaum, dass er unter dem Gesichtspunkt künstlerischen Wertes zu beurteilen ist, da sich ja aus der Widmung der Anlass seiner Überreichung ergibt. Unter Jägern - ich gehöre auch dazu - wird Tradition hochgehalten, da würde man kaum die Überreichung eines noch so genial konzipierten unförmigen Metallstücks, mit dem der Künstler der Entfremdung zwischen Mensch und Na...

Freitag, 3. März 2017, 11:28

Forenbeitrag von: »Misha«

Oper Leipzig 2017/2018

Zitat von »Stimmenliebhaber« ..Aber in der MuKo kommt doch eine sehr interessante Premiere: "Casanova" von Albert Lortzing!!! Und seinen "Zar und Zimmermann" kann man sich da auch ansehen! Da geht es Leipzig also diesbezüglich viel besser als vielen anderen Städten! Das ist richtig. Aber: Die MuKo wurde lange vernachlässigt, es gab sogar Pläne zur Schliessung. Das Niveau war entsprechend. Sie wird ja auch nicht vom Gewandhausorchester bespielt. Und die Sänger waren zumindest früher vor allem "v...

Donnerstag, 2. März 2017, 21:45

Forenbeitrag von: »Misha«

Oper Leipzig 2017/2018

Bei KW war evtl der Name ausschlaggebend? Überzeugt hat mich bisher nichts , was ich von ihr gesehen habe: Grauenhaft (Meistersinger) bis erträglich (Tristan), wobei der Tristan ja relativ regietheaterresistent ist Ansonsten: Meiner Meinung nach ein schönes Premierenprogramm. Da der Canterville Ghost (nachvollziehbar, ich kann mir die Inszenierung nur mit einer saftigen Spende des Herrn Getty erklären) in der Versenkung verschwunden ist, wird der Bajazzo jetzt mit einem neuen Blaubart gebündelt....

Donnerstag, 2. März 2017, 14:50

Forenbeitrag von: »Misha«

Oper Leipzig 2017/2018

Wie die "Welt" soeben vermeldet wird Katharina Wagner in der kommenden Spielzeit den Tannhäuser in Leipzig inszenieren. Erste Premiere wird am 30.09.17 Don Carlo in der 1884er Fassung sein.

Mittwoch, 1. März 2017, 12:44

Forenbeitrag von: »Misha«

Premiere Freischütz Leipzig 04.03.2017

Ich eröffne das Thema, obschon die Premiere erst in 3 Tagen ist: Zunächst als Selbstverpflichtung, dann hier auch zu berichten und ausserdem mit der Frage, ob noch ein Tamino die Aufführung besuchen wird, damit evtl. dann ein Bericht aus anderer Sicht hier eingestellt wird. Die Besetzung lässt einiges erhoffen; insbesondere von Thomas Mohr, den ich ja schon als Siegfried in der Götterdämmerung gerühmt habe.

Sonntag, 26. Februar 2017, 22:31

Forenbeitrag von: »Misha«

Vorschlag zur Erarbeitung eines Tamino-Opernkanons

Immerhin kann man eine Gewissheit aus diesem Forum mitnehmen: Die Liebe zur klassischen Musik macht den Menschen nicht besser, nicht einmal verträglicher.

Sonntag, 26. Februar 2017, 16:05

Forenbeitrag von: »Misha«

Ballett - Die Leidenschaft und Qual hinter der Schönheit

Zitat von »Gerhard Wischniewski« .......... getanzt vom Ballett der Wiener Staatsoper, das ich als ein hervorragendes Ensemble kenne. In wien gibt es dazu auch noch live-Musik, während es heute häufig auch üblich ist, Ballett zu Schallplatte oder Bandmusik zu zeigen. Schon das hat mich an den Balletten von Pina Bausch, die ich hier im Rahmen meiner früheren Abonnements gesehen habe, abgestoßen, abgesehen von den Verrenkungen, die mir oftmals nichts sagten. Dass es aber ein Kunststück (und siche...